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fanta
Freshie

Anmeldungsdatum: 13.03.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: Do März 13, 2008 9:25 pmVorstellung |
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Hallöle,
bin neu hier (schau an... ), bin 27 m##nlich und will seit mehreren Jahren nach Australien und habs bis jetzt noch nicht geschafft
Werde es aber jetzt endlich mal in Angriff nehmen und will im Herbst diesen Jahres mein work & travel visum beantragen um dann im nächsten Jahr endlich dorthin zu kommen... Bin im informatikbereich beruflich tätig und interessier mich in meiner Freizeit vor allen dingen für musik...
viele grüße
fanta |
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tommy
Jackaroo

Anmeldungsdatum: 06.12.2004 Beiträge: 231
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Verfasst am: So März 16, 2008 3:13 pm |
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Hi Fanta,
und willkommen im Board.
27, und erst nächstes Jahr? Na, da wird´s aber langsam Zeit, nicht das du mie magische Grenze von 30 verpasst ))
LG |
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Bernd
Freshie

Anmeldungsdatum: 19.03.2008 Beiträge: 1 Wohnort: Köln
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Verfasst am: Mi März 19, 2008 2:25 pmG'Day! |
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G'Day mates!
Freue mich ein weiteres Australien-Forum für mich entdeckt zu haben, in dem sich freundliche "Aussies" tummeln.
Ich heiße Bernd , war leider erst 2x Dowunder und imm er viel zu kurz. Das Australienfieber hat mich so gepackt, daß ich seit 2002 auch viel zum Thema im Internet mache. Immerhin besser als nur zu träumen ;>
Bis bald
Bernd |
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tommy
Jackaroo

Anmeldungsdatum: 06.12.2004 Beiträge: 231
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Verfasst am: Do März 20, 2008 3:05 pm |
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Hi Bernd,
und willkommen in unserem kleinen Australien Forum!
Wo bist du denn bei deinen zwei Touren rumgekommen? Und was machst du sonst noch, wie du sagst, im Internet?
LG
tommy |
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verissima
Freshie

Anmeldungsdatum: 04.04.2008 Beiträge: 2
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Verfasst am: Fr Apr 04, 2008 8:59 am |
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Hallo!
Auch ich bin neu hier und möchte mich kurz vorstellen:
mein Name ist Vera, ich bin 18 Jahre, komme aus dem schönen Österreich und habe für kommenden Winter einen 5-wöchigen Australientrip zu zweit geplant. Leider bin ich noch relativ unwissend und freue mich darum über jegliche Tipps betreffend Flüge, was wir nicht verpassen sollten, Insider-Tipps usw !
Liebe Grüße,
Vera |
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phasma
Swagman

Anmeldungsdatum: 24.03.2005 Beiträge: 98
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Verfasst am: Sa Apr 05, 2008 4:10 am |
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Hi Vera,
und herzlich willkommen an bord in unserem australien-board!
wenn ich dich richtig verstanden habe, dann sind deine flüge schon in sak und tüten. mit welcher gesellschaft fliegst du denn? Und die und wo hast du vor, dann dorthin zu reisen?
Wird auf jeden fall klasse, da bin ich schonmal sicher, und 5 wochen sind auch erstmal lange genug (naja, fast;))
cheers! |
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juwelenlucy
Freshie

Anmeldungsdatum: 14.04.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: Mo Apr 14, 2008 7:07 pm |
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hi,
so nun möchte ich mich auch mal kurz vorstellen. heiße tine, bin 18 jahre alt und möchte im november oder dezember bis juli 2008 nach australien fliegen. habe das glück verwandte in perth und bekannte in cairns zu haben. also werde ich wohl in perth anfangen, weiter nach melbourne, sydney und brisbane reisen und anschließend die letzten wochen noch in cairns verbringen. ende juli werde ich dann vorraussichtlich wieder in norddeutschland sein.
ihr werdet bestimmt demnächst noch öfter von mir hören, aber erstmal möchte ich unauffällig eure beiträge lesen
lg |
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ditido
Banana Bender

Anmeldungsdatum: 03.03.2008 Beiträge: 45 Wohnort: Thüringer Holzland
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Verfasst am: Mo Apr 14, 2008 9:51 pm |
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| Hi Juwelenlucy, das sind zwei sehr interessante Zielpunlkte. Wenn Du beide "by car" erreichen willst, wäre eine Nachfrage im Forum wirklich sinnvoll. |
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Henkel
Freshie

Anmeldungsdatum: 19.04.2008 Beiträge: 1
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Verfasst am: Sa Apr 19, 2008 12:33 pm |
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hallo, als erstes ma, ich bin 16.
ich hab mich hier angemeldet aus dem grund, dass ich
in der schule einen zwei seiten text schreiben über das thema
australien, warum Menschen dahin auswandern , warum australien
so attrracktiv ist, und was für probleme auftreten können.
Nur das problem is, ich bekomm nicht genug zusammen.
deshalb bitte ich, dass mich mal jemand bei icq(436 502 772) anschreibt,
mitdem ich darüber reden kann.
bitte macht das schnell, ich brauche die hausaufgabe am Montag den 21.04 |
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ditido
Banana Bender

Anmeldungsdatum: 03.03.2008 Beiträge: 45 Wohnort: Thüringer Holzland
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Verfasst am: Sa Apr 19, 2008 1:16 pm |
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Hallo, schau mal beim Wissenschaftlichen Verlag Grin nach, vielleicht hilft Dir einer der Artikel.
Mit dem Bericht "Von der Strafkolonie zur wirtschaftlichen Weltmacht" kannst Du eigentlich alle Deine Fragen beantworten.
www.grin.com/de/search?searchstring=Dieter+Tischendorf
Viel Spaß bis Montag. |
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phasma
Swagman

Anmeldungsdatum: 24.03.2005 Beiträge: 98
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Verfasst am: Sa Apr 19, 2008 2:16 pmhallo im australienboard |
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Hi Juwelenlucy und hallo Henkel,
willkommen im Bord, auch beiden!
Henkel, vielleicht ist auch die historische Perspektive interessant, schau mal hier:: Deutsche Ortsnamen in Australien |
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ditido
Banana Bender

Anmeldungsdatum: 03.03.2008 Beiträge: 45 Wohnort: Thüringer Holzland
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Verfasst am: Sa Apr 19, 2008 2:31 pm |
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Der gute Hinweis auf den sehr bekannten Artikel über die Ortsnamen brachte mich auf die Idee, dass diir vielleicht auch zwei Leseproben aus meinem Australienbuch "Und immer weiter zur Sonne " www.ditido.de helfen könnten.
Allerdings kannst du Dir auch im Internet die Chiffley Kampagne nach dem 2.Weltkrieg "Populate or Perish" zusätzlich heraussuchen.
Australische Migration
In der Kintore Avenue wurde 1986 eines der interessantesten Museen Australiens eröffnet, das über das Schicksal der Armen und Heimatlosen erzählt, die einst ein neues Leben in Australien suchten. Das Museum steht auf historischem Boden. Hier bauten sich Einwanderer 1840 ihre ersten Hütten, aus denen später Häuser wurden. Heute ist diese North Terrace eine verkehrsmäßig stark frequentiert Großstadtstrasse.
Allein zwischen 1815 bis 1930 verließen 52 Millionen Menschen ihre Heimatländer in Europa. 36,2 Millionen suchten ihr Glück in Amerika. Nur 3,5 Millionen kamen nach Australien. Und davon wenige auch nach Südaustralien. Das war die Zeit, wo Australien weltweit, besonders ab 1851, richtig „Reklame“ machte, um Menschen für eine Übersiedlung zu begeistern. Sogar freie Überfahrt wurde in den Anzeigen der Londoner Zeitungen geboten. Zunehmend sprach sich in Großbritannien die günstige Möglichkeit der Sesshaftigkeit in Süd Australien herum. Und es waren überwiegend Engländer, die hierher kamen. Nicht zuletzt deshalb, weil South Australia seit 1834 zur Krone gehörte. Die damalige Besorgnis vieler Aussies, nunmehr drohe der Verlust der Unabhängigkeit, vertiefte sich, als die South Australia Company, ein englisches Unternehmen, ab 1835 begann, verstärkt Land aufzukaufen. Die Company tat das, um mit freien Siedlern hier „Modellkolonien“ aufzubauen. Anders als die Sträflingskolonie Sydney. Schnell gab es in SA eine gewählte Selbstverwaltung. Die freie Wahl der Kirche, Schutz vor Gewalt, freier Handel und sogar die Möglichkeit wieder auszuwandern wurden festgeschrieben. Trotzdem blieb SA eine Kolonie, kein souveränes Land. Und die Kolonie hatte 1851 mit nur 63.700 Bewohnern eine zu geringe Einwohnerschaft. Die Enttäuschung vieler Zuwanderer im neuen Land und der ausbleibende Gewinn führten zu einer zunehmenden Beschäftigung von maßlos unterbezahlten Ureinwohnern auf den Ländereien. Und zum Missbrauch des Glaubens, der wieder mal die Argumente für die Schwächung der Rechte der Aborigines und ihre Abhängigkeit von den Weißen liefern musste. Wer auf Plantagen und Stationen arbeitete, fleißig zur Kirche ging, bekam deutlich mehr zu essen als die anderen. So schufen die „Unterdrücker“ ihre Zielgruppe, auf die man sich beschränkte.
„Lost much and gained little! “ So lautete der gängige Slogan der Aborigines. Es stimmte schon. Man verlor viel, für wenig Gewinn. Aber keiner konnte sich dagegen wehren.
Unter den Zugewanderten waren natürlich auch Deutsche. 40 deutsche Experten hatte die Company noch 1836/37 angestellt. Unter ihnen Johann Menge, einen Geologen, der 1852 eine Gruppe von Australiern in die Goldfelder Victorias führen sollte.
Und schon 1838 kamen 486 Lutheranern unter der Leitung des Pastors Ludwig Kavel, die es ins Barrosa Tal zogen. Eine zweite Gruppe folgte 1841. Christen aus Preußen, die sich gegen die immense Einflussnahme des Staates auf die Glaubensausübung wehrten, gegen die preußische Kirchenpolitik protestierten und allerlei Repressalien ausgesetzt waren. In Süd Australien versprach die Kolonie den Siedlern Religionsfreiheit. Eine Zusage, an die sich die Verwaltung immer gehalten hat.
Die Jesuiten Niederlassung in Sevenhill, eine katholische Mission, die Priester ausbildete, ging auf Initiative des Schlesiers Weikert und des Österreichers Kranewitter zurück. 1841 lebten unter den 14 Tausend Einwohnern in Süd Australien 1800 Deutsche, die Weinanbau, Landwirtschaft, aber auch Traditionen, wie Schützenvereine mitbrachten. Der Verein in Hahndorf schießt noch heute nach den alten deutschen Regeln.
Das Leben in SA plätscherte gemächlich, wie bei den Südstaatlern in Amerika, vor sich hin. Rosenzucht, Clubleben und gegründete Vereine bestimmten das gesellschaftliche Miteinander. Mischehen zwischen Christen und Moslem waren nicht ungewöhnlich, wurden akzeptiert und gingen gut. Die Rolle der Frau in SA war wichtig. Trotz sechs oder mehr Kinder arbeiteten sie schwer und erfolgreich mit bei der Sicherung des Lebensunterhaltes. Die Frauen hatten Wahlrecht. Und ein Slogan von 1852 drückte die scheinbaren Regeln des Lebens untereinander aus:
Das ist ein freies Land! Du bist zu nichts mehr verpflichtet, als deinen Hut vor deinem Master zu ziehen und dich an den Tisch zu setzen.
Aber Adelaide war eine echte Bastion der Puritaner. Es gab fast ebenso viele Kirchen wie Pubs. Und die Kneipen mussten 18.00 Uhr schließen. Die Beschäftigung von Kellnerinnen war verboten. Sünde! Buchmacher und Lotterien waren Teufelswerk. Der Name „Stadt der Kirchen“ ging ja noch. Aber „Stadt der Moralapostel“ geißelte doch die überaus konservative Haltung sehr.
Alles wäre wohl noch Jahre so weiter gegangen, hätte nicht der 1. Weltkrieg auch Australien einbezogen und so einen landesinternen Konflikt ausgelöst, da die meisten der Adelaider überwiegend Britisch dachten und fühlten.
„The German Problem!“
Bei Ausbruch des Krieges waren 10% der Einwohner von SA eingewanderte Deutsche. Zum Teil schon in dritter Generation hier lebend. „Enemy alien (feindliche Ausländer)“ waren sie auf ein Mal. Die britisch orientierte Regierung beschränkte die australischen Staatsbürgerrechte der ehemaligen Deutschen. Plötzlich standen alle unter dem Verdacht der Kollaboration. Insgesamt 66 deutsche Straßen- oder Platznamen wurden geändert. Aus Hahndorf wurde Ambleside. Das wäre vielleicht noch gegangen. Aber mit zunehmender Kriegsdauer und den vielen zu beklagenden Verlusten wurden deutschstämmige Australier ein gesuchtes Ventil für die Wut und Verzweiflung. Manchmal in absurden Proportionen. So bedrohte ein harmloses süßes Berliner Brötchen plötzlich die nationale Sicherheit. Man nannte es in Australien „Kitchener Bun (Küchenbrötchen)“. Leider hieß der britische Staatssekretär im britischen Verteidigungsministerium Lord Kitchener. Der Brötchenname war eine Staatsbeleidigung und wurde unter Strafe verboten. Schlimmer ging es mehreren hundert deutschen Männern, die man im Oktober 1914 auf Torres Island internierte. Die „deutschen Australier“ wurden geprügelt, beim Essen benachteiligt, mit Bajonetten verletzt und terrorisiert. Natürlich haben die Australier entsprechende Meldungen bestritten. Und das Bild des „Teutonia Gesangsvereins“ sollte von guten Bedingungen auf Torres Island zeugen. Wie auch immer. Die Gerüchte über die Scheußlichkeiten in diesem Internierungslager zirkulierten im ganzen Land. Die Armee sah sich gezwungen, das Lager zu schließen. Die Internierten wurden in ein anders Lager nach NSW verlegt. Dort blieben sie für die Dauer des Krieges. Getrennt von ihren Familien, die sehen mussten, wie sie klar kamen. Viele verkauften Hab und Gut, um nicht zu verhungern. Einerseits bewundere ich die Menschen, dass sie trotzdem nach 1918 in Australien geblieben sind, denn entschuldigt hat sich bei ihnen niemand. Anderseits. Wo sollten sie denn hin? Weltweit tobte eine Weltwirtschaftskrise. Auch Australien blieb nicht verschont. Die Aussies haben das aber vornehmer als „große Depression“ bezeichnet. Die Inflation hatte ab 1920 zunehmend SA im Griff. 1933 waren 50 % der arbeitsfähigen Männer arbeitslos. Erstmals ist die Zahl der Auswanderer höher als die der Einwanderer. Es kam zu Unruhen, Übergriffen, Protestmärschen. Der Waterside Workers Strike 1928 und der Beef March 1931 führten zu Auseinandersetzungen, die Polizeiaufgebote unterdrückten. Schuld hatten natürlich die nichtenglischen Zuwanderer. Es entstanden Vorurteile, die noch lange anhalten sollten. So breitete sich auch in Australien der Nährboden für den Faschismus aus. Als deutsche und italienische Faschisten eine Liga gründeten, hat das niemand verboten. Im Gegenteil. Der Zustrom von verfolgten Juden aus Europa wurde 1939 abrupt gestoppt. Plötzlich waren früher gesuchte Zuwanderer „Bloody Reffos (Verdammte Flüchtlinge)“. Die Regierung reagierte hilflos und träge auf die Not der Menschen. Oft hatte man das Gefühl, sie würde die Armen für ihre Armut tadeln. Das werden wir, wenn die Politiker in Deutschland ihre bevölkerungsfremde Politik von 2004 fortführen, hier bald auch erleben. Ausländerfeindlichkeit haben wir schon!
Und mit Ausbruch des 2. Weltkrieges gab es natürlich auch wieder Internierungslager. In den sechs Lagern bewachten die Aussies 1943 über 7000 Menschen. Deutsche, Italiener, Japaner und Kriegsgefangene. Über 22 Tausend Menschen registrierte die Regierung als verdächtig. Nicht die Nazis Australiens saßen dort. Nein! Sogar Deutsche, die vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten geflohen waren, die gegen den Faschismus gekämpft hatten. Widerstandkämpfer, gerade aus deutscher Haft entlassen, wurden gleich wieder als potentielle Feinde eingesperrt. „Das war aber alles nicht so schlimm“ meinen die Aussies, da die Internierten ja ein Berufungsrecht hatten und rund 1800 nach Einspruch wieder frei kamen. Eine interessante Weise der Vergangenheitsbewältigung.
Irgendwie hatte die Rassenidee der deutschen und italienischen Faschisten wohl aber doch Spuren hinterlassen. Und es gab ja auch noch britische Faschisten! Im Bestreben, nur noch nützliche Menschen einreisen zu lassen, stellten britische Behörden 1950 einen Normenkatalog des „idealen Einwanderers“ auf. Sie bestätigte damit den schon immer und besonders zwischen 1901 bis 1958 geäußerten Idealtyp des Einwanderers:
Ein weißer Brite! Unter 40- gesund- leistungsfähig- blond- blauäugig- Hautfarbe weiß- kein Kommunist- gut ausgebildet (Aber keine Voraussetzung!).
Das riecht doch sehr nach Herrenrasse! Oder?
Trotzdem hat sich der gesunde Menschenverstand wieder durchgesetzt. Der multikulturelle Vielvölkerstaat Australien bietet, wenn man es schafft dort rein zu kommen, jedem volle Anerkennung und Integrationsmöglichkeit. Die Normen für eine Einwanderung gibt es auch noch heute:
„Unter 40- gesund- leistungsfähig“ oder „über 40- gesund- nutzbringende Qualifikation“ oder „über 60 und wirtschaftlich sehr unabhängig“.
Die Hymne des Bundeslandes South Australia stammt von einem deutschen Emigranten. Ich glaube, das wissen die Südaustralier auch.
leseproben aus "Und immer weiter zur Sonne" |
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Pamela
Ankle Biter

Anmeldungsdatum: 24.04.2008 Beiträge: 8
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Verfasst am: Do Apr 24, 2008 4:09 pm |
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Hallo zusammen!
Auch ich wollte mich vorstellen.
Ich heiße Pamela und bin schon 30 Jahre alt (fühle mich aber lange nicht so alt und seh auch jünger aus- hehe). Nun kam mir die Idee Australien zu bereisen (hatte Australien schon immer im Kopf).
Früher hatte ich nie die Möglichkeit, weil ich seit meinem 16. Lebensjahr gearbeitet habe und immer eine Wohnung hatte.
Nun habe ich meine Möbel eingelagert, bin (leider) arbeitslos - aber dafür auch bereit zu reisen.
Wenn man das Visum im 30. Lebensjahr bestellt, kann man noch in Australien arbeiten mit 31 – wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich werde mit Sicherheit noch eine Menge Fragen haben und hoffe, dass ich hier Antworten bekomme und vielleicht sogar auch jemand finde, der erst mit mir zusammen fliegt.
Im August möchte ich los (alles total kurzfristig – ich weiß).
Lieben Gruß
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ditido
Banana Bender

Anmeldungsdatum: 03.03.2008 Beiträge: 45 Wohnort: Thüringer Holzland
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phasma
Swagman

Anmeldungsdatum: 24.03.2005 Beiträge: 98
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Verfasst am: Fr Mai 02, 2008 8:29 amarbeitslos nach Australien |
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| Pamela hat Folgendes geschrieben: | Nun habe ich meine Möbel eingelagert, bin (leider) arbeitslos - aber dafür auch bereit zu reisen.
Wenn man das Visum im 30. Lebensjahr bestellt, kann man noch in Australien arbeiten mit 31 – wenn ich das richtig verstanden habe.
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Hi Pamela,
und willkommen an board!!!
Arbeitslos, schade. Aber ich halte es da mit der alten chinesischen Weissheit, dass jede Krise auch eine Chance ist. In sofern ist es wohl eine super gelegenheit (vielleicht auch die letzte?) nach Australien zu fliegen.
Bis August sollte auch genug Zeit sein, alles zu organisieren, d.h. ein visum und einen flug. Ein WHV solltest du schon auch bekommen.
Ich drück die Daumen!!!!
cheers |
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